Willkommen bei der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Salzbergen

 

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JUBILÄUM INSALZBERGEN:

125 Jahre Ev. - reformierte Kirchengemeinde   (Plakat für den Festakt im Download >>>)


Unser Kirchensiegel mit dem leeren Kreuz und der Aufschrift "GOTT IST DIE LIEBE" datiert aus dem Jahr 1891 und so dürfen wir die Grün-dung unserer ref. Kirchengemeinde als erste evangelische Gemeinde im bisher ganz katholischen Salzbergen mit diesem 125-jährigen Jubiläum 2016 feiern.

Die Feierstunde mit Gottesdienst und anschl. Fest erfolgt am Sonntag, 5. Juni, ab 14 Uhr!

Hervorgegangen ist sie aus der ref. Schulgemeinde, die für die Kinder der aus den Niederlanden importierten "calvinistischen" Gleisarbeiter für die neuen Bahnlinien notwendigerweise eingerichtet wurde. Damals unterstand das Schulwesen ja in Gänze der kirchlichen Verwaltung.

Im Jahre 1905 wurde dann am jetzigen Standort die eigene ref. Schule erbaut, incl. eines Kirchsaales für die Gottesdienstfeiern.

Die nach dem Krieg in Salzbergen sesshaft gewordenen Lutheraner aus den Ostgebieten wurden zunächst ref. betreut, ab 1960 entstand dann mit der Markuskirche für sie eine eigenständige Gemeinde – nicht ohne gewisse Verwerfungen, die aber inzwischen abgebaut sind.

1984 musste das nur noch als Kirche genutzte Schulhaus aus bau-lichen Gründen abgerissen werden und machte Platz für den heutigen Neubau mit seiner so typischen Zeltform. Im Jahre 2002 gab es noch-mals einen "Segen von oben", als das Jugend- und Begegnungshaus "HÜGELBURG" erbaut und in Dienst genommen werden konnte. Dafür trennten wir uns 2008 vom 1960 erbauten Küsterhaus neben der Kirche, das inzwischen einem Neubau mit sechs Wohneinheiten gewichen ist.

Mit 258 Mitgliedern ist Salzbergen innerhalb des ref. Synodalverbandes Emsland-Osnabrück zwar die kleinste der neun Gemeinden – aber noch nie war sie so groß wie heute!

Wir werden Informationen wie Impressionen zu Geschichte und Gegen-wart der ref. Gemeinde in diesem Jahr über den SaLü an Sie weiter-geben und fragen: Hat jemand noch etwas Interessantes zu berichten oder besitzt jemand unbekannte Fotos?

Dann bitte P. Korporal Bescheid geben – vielen Dank!

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evangelisch-reformierte Kirche am Hügelweg

Die Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Salzbergen wurde im Jahr 1891 gegründet. Niederländische Arbeiter, die für den Bau der Eisenbahnlinie verpflichtet wurden, brachten den reformierten Glauben in den südlichen Zipfel des Emslandes.

Nach dem 2. Weltkrieg wuchs die Gemeinde schnell durch den Zuzug Vertriebener und Flüchtlinge aus dem lutherischen Osten Deutschlands an und wurde dann von der grafschafter Nachbargemeinde Ohne aus betreut. In den 60er Jahren kam es dann zur Aufspaltung der evangelischen Gemeinde in den alten reformierten und den neuen lutherischen Teil, in dessen Folge die ev. luth. Markuskirche gebaut wurde. Die reformierte Gemeinde blieb immer recht klein und hat heute rund 275 Glieder, die vor allem aus der Grafschaft und den westfälischen reformierten Gebieten Tecklenburg-Steinfurt stammen. Die Gemeinde ist auch heute noch eigenständig und beinahe eine große Familie, die ein lebendiges Gemeindeleben vorzuweisen hat.

GottesdienstraumIm Jahre 1984 wurde ein neues Gemeindezentrum an Stelle des alten Gebäudes errichtet: Um den Kirchenraum mit schöner Holzdecke in Zeltform sind die üblichen Funktionsräume angeordnet, in denen sich die Gemeinde alle zwei Wochen zum Gottesdienst und anderen Veranstaltungen trifft.

Seit 1994 bringen Lünne und Salzbergen gemeinsam den Gemeindebrief `SALÜ` heraus - ein gelungenes Stück Gemeinschaftssinn der beiden in vielen Dingen unterschiedlichen Gemeinden.

 

TaufbrunnenIm September 2014 wurde unsere Kirche um ein wesentliches Element erweitert. Nunmehr haben wir einen Taufbrunnen, der fest eingelassen, im vorderen Bereich aufgestellt wurde. Somit können zukünftige Taufen in einem würdigen Rahmen durchgeführt werden.

Die Taufschale ist eine "Eigenproduktion" unserer Gemeindeglieder, so entstammen Entwurf und Herstellung der Schale der Kreativität von Rebecca Flege, Planung und Umsetzung des Sockels von Johannes Nitsche.